Akkreditiv
Das Zahlungsversprechen einer Bank: sicher, aber mit vielen Dokumenten. Üblich bei Neukunden, schwierigen Ländern oder größeren Beträgen.
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Fachbegriffe zum Thema
Akkreditiv (Letter of Credit, L/C)
Eine Bank verspricht, dem Exporteur Geld zu zahlen, wenn er die verlangten Dokumente pünktlich und fehlerfrei vorlegt. So hängt die Zahlung nicht mehr an der Zahlungsmoral des Käufers.
Bestätigtes Akkreditiv
Neben der Bank des Käufers verspricht eine zweite Bank die Zahlung, meist die Bank des Exporteurs. Das gibt Sicherheit, wenn die Bank des Käufers schwach ist.
Standby-Akkreditiv (SBLC)
Es funktioniert wie eine Garantie. Die Bank zahlt nur, wenn der Käufer seine Rechnung nicht bezahlt. Das ist üblich im Anlagenbau und bei laufenden Lieferungen.
Diskrepanz
Die Dokumente passen nicht zu den Bedingungen des Akkreditivs. Das ist der häufigste Grund für verspätete oder verweigerte Zahlung.
UCP 600
Das Regelwerk der ICC für Akkreditive. Es legt fest, wie Banken Dokumente prüfen und wann sie zahlen.
Akkreditivbestätigung
Eine zweite Bank gibt neben der eröffnenden Bank ein eigenes Zahlungsversprechen ab. Das hilft bei Länder- und Bankrisiko.
Bestätigungskosten / Confirmation Fee
Die Provision der bestätigenden Bank dafür, dass sie das Zahlungsrisiko übernimmt. Sie hängt von Land, Bank und Laufzeit ab.
Rembours
Der Weg, auf dem die zahlende Bank ihr Geld von der eröffnenden Bank zurückbekommt (Reimbursement).
Nachsichtakkreditiv (Deferred Payment)
Die Bank zahlt erst eine vereinbarte Zeit nach Aufnahme der Dokumente, nicht sofort.
